Mediation im Bereich Wirtschaft

Die Wirtschaftsmediation, als alternatives, außergerichtliches Verfahren zur Lösung von Konflikten in der Wirtschaft gewinnt kontinuierlich an Bedeutung. Dort, wo viele Menschen zusammen arbeiten sind auch vielfältige Arten von Konflikten vorprogrammiert. Die Kosten für die Lösung dieser Konflikte sind immens. Dies betrifft nicht nur die materiellen Kosten und emotionalen Belastungen für jeden einzeln involvierten Menschen, sondern auch diejenigen der gesamten Organisation, etwa aufgrund von geringerer Arbeitskapazität durch verursachte Fehlzeiten und Fluktuationen, Produktionsverzögerungen, Gewinneinbußen, einer Beschädigung der Unternehmenskultur, Imageverlusten etc. Maßstab für den Nutzen der Konfliktlösung in der Wirtschaft ist daher die in Geld messbare Wertschöpfung. Hierzu kann die Mediation erheblich beitragen. Sie ermöglicht die Kontinuität der Wertschöpfung trotz Konflikt und sorgt zusätzlich dafür, dass die Kapazitäten des Management nicht angetastet werden, sondern für den Wettbewerb frei verfügbar bleiben. Im Gegensatz hierzu ist die Lösung von Wirtschaftskonflikten vor Gericht kostenintensiv und auch sehr zeitintensiv.
Mögliche Einsatzfelder der Mediation können in diesem Bereich sein:
- Zwischen Unternehmen (B2B-Konflikte)
- Zwischen Unternehmen und Kund*innen
- Zwischen Gesellschafter*innen/im Management
- Zwischen Mitarbeiter*innen/auf Führungsebene
- Aufbau von Konfliktmanagementsystemen in Unternehmen
- Während oder nach einer Unternehmensfusion
